Verfasst von: mallorca24 | Juli 8, 2010

Immobilien auf Mallorca

Anfang des 21. Jahrhunderts erlebte die mallorquinische Immobilienbranche einen bis dato nicht gekannten Boom. Innerhalb weniger Jahre schossen die Quadratmeterpreise mit rekordverdächtigen 167 Prozent in ungeahnte Höhen. Plötzlich befand sich die Insel im Mittelmeer unter der Crème de la Crème der Wohngegenden. Millionenschwere Investoren aus dem Ausland und Superstars gaben sich in den Luxusvillen die goldene Klinke in die Hand. Den Höhepunkt erlebte der Immobilienboom zwischen 2006 und 2007, als die Balearen zur fünftteuersten Region Spaniens eingestuft wurden.

Doch die Zeiten sind vorbei. Sowohl die Weltwirtschaftskrise als auch die kritische Lage im spanischen Immobilienhandel hatten dunkle Wolken am mallorquinischen Grundstücksmarkt aufziehen lassen. Nach Jahren des Wachstums und der Hysterie machte sich nun erst mal Ernüchterung breit. Erstmals gingen die Verkaufszahlen und damit verbunden auch die Preise wieder zurück. Kleinere Maklerfirmen waren aus dem Markt wieder ausgetreten und selbst Branchengrößen mussten sich wohl oder übel verkleinern. Die Verunsicherung seitens der Käufer war einfach zu groß.

Jetzt, nach bangen Monaten des Wunden leckens, scheint sich der Markt wieder leicht zu erholen und Hoffnung macht sich breit. Die Immobilienmakler auf Mallorca haben jedenfalls wieder angefangen mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft zu blicken. Man rechne damit, dass sich die Konjunktur erhole und die Immobilienpreise endlich wieder steigen würden, ist aus Maklerkreisen zu vernehmen.

Verfasst von: mallorca24 | Juli 6, 2010

Das Mallorca-Wetter

Keine Frage: Mallorca ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Das milde, mediterrane Klima macht es möglich.

Sonnen- und Partyhungrige sind mit den Sommermonaten zwischen Mai und September am besten beraten. Nicht selten klettern die Temperaturen dann über 30° C und sinken auch nachts meist nicht weit unter 20° C. Am besten lassen sich im Sommer die Urlaubstage am Strand verbringen. Im Schnitt zwischen 10 und 11 Sonnenstunden und einer Wassertemperatur von bis zu 25° C garantiert Spaß pur. Vorsicht ist allerdings bei intensive Sonnenbädern geboten. Aufgrund der Intensität der UV-Strahlen ist eine Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor ratsam, denn sonst droht ein Sonnenbrand, der einem die gute Laune schon mal vermiesen kann.

Landschaftlich am reizvollsten präsentiert sich Mallorca im Frühling und im Herbst. In diesen Jahreszeiten liegen die Temperaturen bei angenehmen 20° C und die Natur zeigt sich in ihrer ganzen Pracht. Allerdings steigt auch das Regenrisiko an. In den Sommermonaten liegt es bei etwa 3 Tagen im Monat, im Frühling und im Herbst liegt es schon bei durchschnittlich fast 8 Tagen.

Der mallorquinische Winter ist verglichen mit mitteleuropäischen Verhältnissen frühlingshaft. Die Temperaturen liegen meist zwischen 15 und 20° C. Langzeiturlauber, vorrangig ältere Leute, wissen die Milde des Klimas zu schätzen und bleiben zwischen November und März auf der Baleareninsel.

Verfasst von: mallorca24 | Juni 30, 2010

Ballermann 6 – das berühmt-berüchtigte Strandcafé

Kaum ein Ort auf der Insel polarisiert so stark wie ein kleines, unscheinbares Büdchen am Strand von El Arenal. Der „Balneario No 6“, besser bekannt als „Ballermann 6“. Dort wurde er geboren, der Stereotyp des deutschen Massentouristen. Laute Musik, deutsches Bier im Überfluss und spanische Sangría in Eimern. Die beliebten Bilder der Medien, in denen sich grölende Horden mit Strohhalmen bewaffnet um einen Eimer scharren, sind zum Sinnbild des Partytourismus auf Mallorca geworden.

Ein Bild, was der mallorquinischen Inselregierung schon lange ein Dorn im Auge war. Diese wollte weg von dem Image der ewig betrunkenen Feierinsel. Weg vom Pauschaltouristen mit begrenzter Urlaubskasse hin zum gut situierten Individualreisenden. Vor einigen Jahren wurde deshalb auch das Verkaufen von alkoholischen Getränken in Eimern verboten und im Außenbereich der Lokalitäten wurde 2006 eine Lautstärkegrenze von 64 dB festgesetzt. Doch trotz aller Bemühungen der Regierung, die Fans sind ihrem „Ballermann 6“ bis heute treu geblieben.

Auch wenn die Partys an dem wohl berühmtesten Strandcafés der Welt mittlerweile nicht mehr ganz so ausgelassen, laut und farbenfroh sind wie noch vor einigen Jahren, so lohnt sich ein Besuch immer noch alle mal. Nirgendwo sonst lässt es sich so schön Leute beobachten und, ja sogar anthropologische Studien führen, wie am Ballermann 6.

Verfasst von: mallorca24 | Februar 19, 2008

Sehenswürdigkeiten auf Mallorca

Die größte der balearischen Inseln, hat in Puncto „Sightseeing“ ordentlich was zu bieten. Paläste, Denkmäler, Monumente – die reichhaltige Geschichte Spaniens hat auch auf Mallorca seine Spuren hinterlassen.

Das wohl bekannteste Bauwerk der Insel ist die berühmte Kathedrale La Seu in der Hauptstadt Palma de Mallorca. Mit einem 44 Meter hohem Kirchenraum und einer Länge von sagenhaften 121 Metern zählt sie zweifelsohne zu einer der größten gotischen Kirchen, die jemals errichtet wurden. Die Bauarbeiten zu diesem imposanten Gotteshaus begannen im Jahr 1230 n. Chr. unter König Jaume I. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden aufwendige Restaurations- und Dekorationsarbeiten in Auftrag gegeben, an denen kein geringerer als der berühmte Architekt Antoni Gaudí beteiligt war.

112 Meter über den Meeresspiegel thront das Castell de Bellver über Palma. Von der ehemaligen Verteidigungsanlage aus dem 16. Jahrhundert aus, ist der Blick über die Stadt und das angrenzende Meer atemberaubend. Kleiner Tipp: der Sonnenuntergang ist von dort oben besonders schön anzusehen.

Ein beliebtes Ausflugsziel nördlich vom Castell de Bellver ist das Pueblo Español. Im „Spanischen Dorf“, wie es übersetzt heißt, sind Spaniens berühmteste Bauwerke in kleiner Form maßstabsgetreu nachgebaut worden. So finden sich beispielsweise Teile der Alhambra aus Granada im Pueblo Español detailgetreu wieder.

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